Historischer Kriminalroman aus dem Paris von 1889 – ein Verbrechen hinter verschlossener Tür
Présentation
Wie betritt ein Mann einen Raum, den niemand betreten kann, und stirbt darin hinter einem Riegel, den er selbst vorgeschoben hat? Paris, Winter 1889. Acht Wochen vor der Eröffnung der Weltausstellung findet man in der Privatwohnung an der Spitze des Eiffelturms einen Toten. Die Tür ist von innen verschlossen, die Fenster sind zu, und dreihundert Meter tiefer bewacht man Tag und Nacht die einzige Treppe. Der Mann trägt die Kleidung eines Nieters, doch keiner der zweitausendfünfhundert Arbeiter der Baustelle erkennt ihn, und der Name auf seinem Einstellungsbogen steht in keinem Register der Welt. Émile Ravier, Zeichner im Konstruktionsbüro, misstraut Theorien wie einer ungeprüften Rechnung und notiert nur, was sich nachmessen lässt. Während der Kommissar den Fall an einem Vormittag schließen will und die Konzession jeden Skandal fürchtet, beginnt Ravier zu zählen: Stufen, Nieten, Stunden, Unterschriften. Was er findet, geht nicht auf – und je genauer er rechnet, desto enger wird der Kreis derer, die in jener Nacht hinaufsteigen konnten. Ein historischer Kriminalroman um ein unmögliches Verbrechen, ein Bauwerk, das die Welt bewundert, und den Preis, den es von denen fordert, die es errichten.